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Krebserkrankungen gehören auch in der Schweiz zu den häufigsten Todesursachen und sind mit viel Leid und hohen Behandlungskosten verbunden. Vor dem Hintergrund unablässig steigender Krankenkassenprämien stellt sich die dringende Frage, was da-gegen getan werden kann.

636 Millionen Franken sind viel Geld – Geld, das wir mit unseren Krankenkassenprämien be-rappen und zwar allein für Krebsmedikamente. Das ist dreimal mehr als vor neun Jahren. Binnen 25 Jahren sind die Preise von Krebsmedikamenten um das 25-fache gestiegen. Pro Krebstherapie können sich allein die Medikamentenkosten schnell einmal auf 10'000 Franken und mehr belaufen.

Doch damit nicht genug: Zu den hohen und unablässig steigenden Kosten für Chemo-, Immun- und Hormontherapien kommen die Kosten für Operationen und die radioaktive Bestrahlung von Tumoren. Diese sind nochmals rund fünfmal höher als die Medikamentenkosten. Zusätzlich zu Buche schlagen die immensen Behandlungskosten der Folgeschäden, die diese Therapien zur Tumorbekämpfung anrichten können: erneute Krebserkrankungen in Form von Metastasen, Immunstörungen, Organ-, Gelenk- und Knochenschäden sowie Herzkrankheiten.

Schlüsselfaktor Immunsystem
Umso wichtiger ist es, zum einen die Prävention zu fördern und zum anderen auch alternative Therapieformen mit in Betracht zu ziehen. Denn das menschliche Immunsystem kann Krebszellen auf natürliche Weise unschädlich machen. Das geschieht in unserem Körper jeden Tag. Es gilt folglich, das Immunsystem so zu unterstützen, dass Krebszellen gar nicht erst zu einem Tumor werden oder dass sich bereits bestehende Tumore wieder zurückbilden.

Zur Krebsvorbeugung können wir alle viel selber beitragen. Stichworte hierzu sind: gesunde, ausgewogene Ernährung, viel Bewegung, regelmässige Entspannung und genügend Schlaf, Verzicht auf Rauchen und übermässigen Alkoholkonsum, Meiden schädlicher Umwelteinflüsse.
Wie sehr es darüber hinaus gelingen kann, das Immunsystem auf sanfte Weise zur Rückbildung bereits bestehender Tumore anzuregen, macht das Buch "Die Krebsrevolution. Wege aus der Angst durch integrative Medizin" deutlich. Es beschreibt die von einer indischen Arztfamilie entwickelte, rein homöopathische und sehr kostengünstige Behandlung von Krebserkrankungen. Sie wurde in den USA bereits vor knapp 20 Jahren einer strengen statistischen Überprüfung unterzogen und als wirksam bezeichnet. Es ist an der Zeit, dass sie auch hierzulande bekannt und in die Krebstherapie mit einbezogen wird.

Von Dr. Hans-Peter Studer, Gesundheitsökonom Naturärzte Vereinigung Schweiz

 

 


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